ANDREAS CANTORES - Choralschola St. Andreas

ChoralschFotoJPG (c) H.-T. Hasky

Liturgiegesang und Gregorianik - das ist der Schwerpunkt der Männerschola.

 

Probe: immer mittwochs, 19:15 Uhr im Pfarrsaal, Bergische Landstraße 8

 

Der Choral-Schola von St. Andreas gehören zur Zeit neun Männer an. Sie pflegen unter der Leitung von Kantor Martin Sanders hauptsächlich den gregorianischen Choral, aber auch neue liturgische Gesänge. Etwa alle zwei Monate wird ein Choralamt gesungen.

Großes Lob für Andreas Cantores

Unbeachtet vom größeren Teil der Gemeinde - vermutlich - pflegen die Andreas Cantores seit 1984 den Gregorianischen Choral: werden die lateinischen Gesänge doch meist in die weniger gut besuchten Messen platziert - etwa die Sonntagsabendmessen. Nur an Christi Himmelfahrt und Allerheiligen wird die Hauptmesse der Gemeinde als Choralamt gefeiert.

 

Unerwartetes Lob erhielt die Schola dagegen von der lokalen Presse. Über ihre Sangeskunst urteilt ein in Stadtanzeiger und Rundschau am 1. Februar 2000 erschienener Beitrag: "Die mönchische Strenge der Choraele mit ihren schlichten Melodien, die oft nur wenige Töne umfassen, bringen sie mit ergreifender Intensität. Die Sangesdisziplin ist groß, die Dynamik gut verstanden und beherrscht." Auch der Gemeinde, der ja in der Gregorianik beim Wechselgesang des Ordinariums ihre eigene Rolle zukommt, wird bescheinigt: "Ihre Intonationssicherheit lässt auf lange Erfahrung mit der Tradition schließen."

 

Ich bin dankbar, dass ich diese Tradition in St. Andreas von klein auf kennen lernen konnte; und ich bin froh, dass es gelungen ist, sie über den Reformeifer der 70er Jahre hinüber zu retten. Birgt sie doch, um mit Hans Conrad Zander zu sprechen, "eine ursprüngliche und tiefe, unschätzbar schöne Gotteserfahrung". Dies hat sich auch unserem Kritiker erschlossen, wenn er über diese Gesänge schreibt: "Sie verwandelten das karge Kirchenschiff von St. Andreas in eine Klosterkirche voll Mystik."

 

Mit kräftigen Seitenhieben auf den katholischen Klerus, der die Gregorianik verächtlich weggeworfen habe, schreibt Zander über seine Erlebnisse mit dieser Musik: "Gregorianischer Choral weckt ein Gefühl, das ich als großen Genuss empfinde. Dieses Gefühl nenne ich Frömmigkeit. Von Alexander Mitscherlich stammt das Wort, das meiste Unglück unserer Zeit komme von der Unfähigkeit zu trauern. Ich würde weitergehen und sagen: Das meiste Unglück kommt von der Unfähigkeit fromm zu sein. Denn was heißt trauern können? Traurigkeit allein ist unerträglich, wenn sie nicht aufgehoben ist in einem Gefühl, das noch elementarer ist, weil sich in ihm Traurigkeit und Freude ursprünglich miteinander verbinden. Das ist Frömmigkeit. Hören Sie hundert gregorianische Melodien. Alle, ohne Ausnahme, sind traurig und fröhlich zugleich. Das ist die ursprüngliche religiöse Empfindung, die ich in der Gregorianik suche, und die ich brauche für mein Lebensglück." (aus: Der Gregorianische Choral zwischen Kirche und Disco. Eine Annäherung von Hans Conrad Zander, Düsseldorf 1995) Besser kann ich nicht formulieren, was mir der Choral bedeutet. Aber ich brauche mich nicht - wie Zander von sich schreibt - abends bei einem Glas Rotwein an meinen Plattenschrank zurückzuziehen, um dieses Gefühl zu empfinden. Bei uns in St. Andreas ist der Choral - zum Glück - lebendige Überlieferung.

 

Norbert Hölzer, PGR

 

Pastoralbüro Leverkusen Südost

Bergische Landstraße 51
(Fußgängerzone Schlebusch)
51375 Leverkusen

Seniorenkreis St. Joseph

28. August 2019 14:00
Rätselgeschichten
Weiter lesen

Dorfmesse

28. August 2019 18:30
Messe an einem besonderen Ort in Neuboddenberg und Umgebung. Beachten Sie nähere Informationen.
Weiter lesen

Dorfmessen

28. August 2019 18:30
in den "Dörfern" von St. Nikolaus
Weiter lesen

Gemeindefrühstück

29. August 2019 09:00
Gemeindefrühstück in St. Matthias.
Weiter lesen

40 Jahre KjG St. Joseph

31. August 2019 15:00
Uns schickt der Himmel!
Weiter lesen

Aktuelles // News

Herbstfreizeit 2019

12. Oktober 2019 08:00
in der Lüneburger Heide
Weiter lesen

Firmung 2019

4. Oktober 2019 18:00
Ist gestartet! Firmung: 4. Oktober St. Matthias
Weiter lesen

Empfehlen Sie uns